Grappa

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Grappa
Grappa, für uns eine der größten Spirituosen überhaupt. Die Tresterbrände die diesen Namen tragen dürfen, müssen aus Italien oder der italienischen Schweiz stammen. Ein internationales Pendant ist beispielsweise der französische Marc. Dennoch trägt der italienische Grappa definitiv die Krone der Tresterbrände.

Grundstoff der Grappa Herstellung sind immer die alkoholhaltigen Pressrückstände der Weinproduktion, genannt Trester. Für Grappa gilt ein Mindestalkoholgehalt von 37,5 % Volumenprozent Alkohol die in der Regel vor allem bei hochwertigen Grappe überschritten werden. Mehr als 60 % Volumenprozent sind es allerdings eher selten. Der Großteil der aus Italien stammenden Grappe wird aus rotem Trester gebrannt. Dieser hat den Vorteil, dass in der für die Rotweinproduktion typischen Maischegärung, bereits der gesamte Zucker in Alkohol umgewandelt wurde. Der Trester enthält also bereits den maximal möglichen Alkoholgehalt der zum Brennen als Ausgangsprodukt verfügbar ist. Bei der Weißweinproduktion wird der Most in der Regel bereits vor oder während der Gärung von den Traubenschalen und Rappen (den Bestandteilen des Tresters) getrennt. Der im weißen Trester enthaltene Zucker muss also zunächst noch Vergoren werden bis er als Grundlage zur Destillation dienen kann. Die beliebtesten Grappe sind heute Grappa di Barolo, Grappa di Amarone, Grappa di Brunello und Grappa di Moscato. Letztendlich kann jedoch jeder Trester der Weinproduktion zur Herstellung von Grappa verwendet werden.

Seinen Ursprung fand der Grappa wohl um das 11. Jahrhundert. Mit dem Beginn der Kreuzzüge gelangte die Destillationstechnik nach Italien. Erste Dokumente die das Destillieren von Wein beschreiben stammen aus dieser Zeit. Namentlich wird Grappa das erste Mal 1451 in einem Dokument eines piemontesischen Notars erwähnt, der seinen Keller inklusive einer Destillationsanlage mit einer beträchtlichen Menge an Grape seinen Nachfahren übertrug.
Lange war Grappa als eher bäuerliches Getränk bekannt. Die Qualitäten waren dürftig und noch meilenweit von den heutigen Destillaten entfernt. So fristete der Grappa eher das Dasein eines günstigen Nebenprodukts der Weinproduktion zur Erzeugung von Billigem Alkohol aus „Abfall“. Im Ersten Weltkrieg enthielten die Feldrationen italienischer Soldaten Grappa als Mittel zur „Dämpfung“ der Schrecken des Krieges. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts avancierte sich der Grappa durch die technische Optimierung der Destillationsprozesse zu einem Getränk für Genießer. Renommierte Betriebe wie Marolo im Piemont und Marzadro im Trentino haben hier einen beträchtlichen Teil dazu beigetragen.