Alonso & Pedrajo Viticultores

Alonso & Pedrajo Viticultores
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La Pequenita 2017
 
36,00 EUR
48,00 EUR pro Liter
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Suane Blanco Reserva 2016
 
29,50 EUR
39,33 EUR pro Liter
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Suane TINTO Reserva 2016
 
29,50 EUR
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Weinpaket - die neuen Stars der Rioja
 
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Alonso & Pedrajo Viticultores


Das Weingut
Ein neues Juwel in unserer Selektion: Alonso & Pedrajo Viticultores. Lediglich 25.000 Flaschen produziert das kleine Weingut, von denen 80 % in die spanische Sternegastronomie wandern.  Das noch sehr junge Weingut wurde von zwei befreundeten Ehepaaren ins Leben gerufen. Gema, Alberto, Vanesa & Javier beschlossen in gemeinsamer Begeisterung und Leidenschaft die Finca La Cala zu gründen. Diese liegt mit der Namensgebenden Lage „La Cala“ auf 650 m über dem Meeresspiegel und damit fast an der oberen Anbaugrenze für Weinberge der La Rioja (700 m). Über 10 Jahre hat es gedauert, die für die eigene Philosophie benötigte Weinbaufläche zu erwerben. Als Alberto uns über die Lage „La Cala“ erzählt kommt er ins Schwärmen. Sofort fällt uns die tiefe Verbundenheit und Liebe zu diesem Ort auf, die wir jedes Mal bei wahren Spitzenwinzern erleben, wenn sie über Ihre Weinberge sprechen. „Philipp! You should see this place with your own eyes right now! Standing in La Cala, overviewing the La Rioja, smelling the herbs of the vineyard and hearing the insects do their job. It’s pure magic!“ waren seine eröffnenden Worte, als wir uns nach unserem ersten Kontakt über Zoom trafen. Sobald das Reisen wieder freigegeben ist, werden wir dem auch unverzüglich nachkommen. Denn eines ist sicher, zum einen bestätigt durch Albertos Worte und zum anderen durch den Geschmack der wunderbaren Weine: hier entsteht besonderes!

Alberto, der Önologie studiert hat und jahrelang als Berater für ein Architekturbüro spezialisiert auf Weinbaugebäude arbeitete, träumte davon, eigenen Wein in der Rioja anzubauen. Nach einer langen Suche fand er endlich nicht einen, sondern DEN geeigneten Ort für sein Weingut. Im kleinen Örtchen Villalba de Rioja. Als Partner ließ sich das befreundete Ehepaar Vanesa & Javier gewinnen. Es gab aber noch einige Hürden zu meistern. Der Weinberg La Cala war in viele kleine Parzellen geteilt, welche verschiedenen Besitzern gehörten. Manche wurden nicht einmal mehr bewirtschaftet. Mit viel Geduld und Überredungskunst schafften es die Partner, viele dieser Parzellen zu kaufen. Heute besitzen Sie 4 ha Land, von denen 2,5 ha mit Wein bestockt sind. 2013 wurde der erste Jahrgang in die Flasche gefüllt.

Die Philosophie
Die Philosophie der Vier ist schnell erklärt. Auch wenn dieses Stichwort in der Weinbranche viel zu inflationär gebraucht wird und auch nicht immer zutrifft, hier trifft es zu!: „Kontrolliertes Nichtstun“. Natürlich können große Weine nicht ohne enormen Arbeitsaufwand durch den Menschen entstehen. Wenn Nichtstun alles wäre, wäre es ja auch keine Kunst. Nein, hier wird mit enormem Respekt und Umsicht mit dem eigenen Stück Land gelebt und gearbeitet. Keine Chemikalien oder maschinelle Bearbeitung im Weinberg. Alle nötigen Arbeitsschritte werden per Hand mit Erfahrung, Umsicht und Respekt erledigt. Eine Zertifizierung oder Klassifizierung in einem Verband oder einer Produktkategorie wie z.B. Biosiegel und Co. ist für die beiden Paare nicht erstrebenswert. Sie arbeiten bereits u.a. nach diesen Prinzipien und gehen meist sogar noch einen Schritt weiter. Im Keller werden alle Weine in Betoneiern und offenen Holzfässern ausgebaut. Oxidativer Ausbau ist hier die Regel, was den Weinen eine wunderbare Komplexität und natürlich auch Stabilität verleiht. Gerade in Zeiten in denen viele Winzer (vor allem bei Weißweinen) den großen Reduktionsvorbildern aus dem Burgund hinterher hecheln (wir mögen diese Weine auch sehr), beweisen diese Weine, dass Reduktion im Wein nicht das einzige Rezept für großen Stoff ist. Gerade der SUANE blanco ist mit das Beste, was wir seit langem im Glas hatten. Oxidativer Ausbau hat in der Rioja (wie eigentlich in ganz Spanien) eine viel größere Tradition. Erst mit dem Erscheinen der modernen Kellertechnik wurde anderes möglich und verdrängte den traditionellen Stil. Doch mit Blick auf die großen Klassiker des Gebiets, allen voran die weißen Gran Reservas von Lopez de Hereida, ist es auch weiter nicht verwunderlich, warum diese Art des Weinmachens auch in diesem Gebiet zum Glück nicht ganz ausstirbt. Doch zurück zur Finca la Cala. Nach der alkoholischen Gärung wandern die Weine in Holzfässer verschiedener Größen, in denen der biologische Säureabbau stattfindet. Auf das Zugeben von Schwefel wird während des gesamten Prozesses bis zur Abfüllung verzichtet. So enthält der letztendlich resultierende Wein nur den natürlichen Schwefelgehalt. Was in die Flasche gefüllt wird ist eine Mischung aus Moderne und Tradition. Sozusagen eine Hommage an die klassischen Rioja mit einem modernen Ursprungsgedanken, der mit Sicherheit in Jahrzehnten Tradition sein wird.

Die Lage
Wie bereits erwähnt, befindet sich die Lage „La Cala“ auf einer Höhe zwischen 580 – 670 m über dem Meeresspiegel auf der Südseite des östlichen Auslaufs der Montes Obarenes. Die Lage ist geprägt durch den Einfluss verschiedener Klimata. Am prägendsten ist sicherlich das kontinentale Klima, welches die Rioja beherrscht. Doch zwischen dem östlichen Ausläufer der Montes Obarenes und dem westlichen Ausläufer der Sierra Cantarriba strömen wie durch ein gewaltiges Tor, durch das sich der Ebro schlängelt, Einflüsse des atlantischen Klimas in die Region. Der Einfluss des Atlantischen Klimas in Verbindung mit der Höhenlage, die zusätzlich für mildere Temperaturen als im Tal sorgt, hat eine deutlich langsamere Vegetation zur Folge. Die Weinlese des Weinguts ist deshalb mitunter die späteste des Gebiets. Hier muss erwähnt werden, dass das Ziel von Gema, Alberto, Vanesa & Javier das Ernten von möglichst vollreifen Trauben ist. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass die Weinlese bei Alonso & Pedrajo Viticultores manchmal erst im November(!) stattfindet. Ja, Sie haben richtig gelesen. Der Boden in „La Cala“ ist, wie die meisten großartigen Weinberge der Rioja, stark vom Kalkstein geprägt. Eingefasst wird die Lage von einem kleinen Waldrand ähnlich der Form eines Windschutzstreifens. Mit diesem Schutzstreifen wird die ursprüngliche Arbeitsweise und Philosophie des Weinguts tatsächlich im wahrsten Sinne geschützt. Chemikalien, die in den benachbarten Weingärten von anderen Winzern gespritzt werden, können so nicht vom Wind in den eigenen Weinberg getragen werden. Hier passt einfach alles! Für Freunde der Tafel sei hier noch erwähnt, dass die Hühner, die sich im Weinberg frei bewegen, am besten mit Trüffel schmecken der ebenfalls in dem kleinen Wäldchen zu finden ist. Wir sind begeistert!



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